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Die gesetzliche Krankenversicherung
Deutschland verfügt über ein bewährtes System der gesundheitlichen Sicherung: Die gesetzliche Krankenversicherung. Die GKV ist ältester Zweig der Sozialversicherung und hat entscheidenden Anteil an der Leistungsfähigkeit unseres Gesundheitswesens. Etwa 90% der Bevölkerung sind gesetzlich krankenversichert.
Steht in einer Familie nur ein Elternteil in einem sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnis,
dann ist in der Regel die gesamte Familie ohne zusätzliche Kosten mitversichert.
Familienversichert sind Ehepartner bzw. eingetragene Lebenspartner sowie die minderjährigen Kinder.
Kinder sind grundsätzlich bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres familienversichert.
Als Kinder gelten auch Stiefkinder und Pflegekinder sowie Enkel, wenn diese überwiegend vom Beitragszahler unterhalten werden.
Vor- und Nachteile der Gesetzlichen
Kurz und bündig: Vorteile der GKV und Nachteile der GKV.
Lohnt sich ein Wechsel der Krankenkasse?
Ein Wechsel zu einer anderen Krankenkasse sollte gut überlegt sein, kann aber durchaus Vorteile bringen. Vergleichen Sie die Leistungen der Krankenkassen. Nur unter Berücksichtigung Ihrer persönlichen Bedürfnisse können Sie herausfinden, ob ein Wechsel der Krankenkasse für Sie Sinn macht und welche Krankenkasse am besten zu Ihnen passt.
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Aktuelles zur Gesetzlichen Krankenversicherung
Die Finanzsituation der GKV nach dem ersten Halbjahr 2010
Wie erwartet sieht es 2010 schlechter als im Vorjahr. Die Ausgaben stiegen um 4,2 % je Versicherten an. Dafür verwantwortlich sind insbesondere höhere Ausgaben für ambulante ärztliche Behandlung, höhere Krankenhauskosten und gestiegene Verwaltungskosten.
Konnte in der ersten Jahreshälfte 2009 noch ein Überschuss von 1,2 Mrd. Euro festgestellt werden, so sind es nach den ersten 6 Monaten im Jahr 2010 nur noch 0,1 Mrd. Euro (112 Millionen Euro). Für das gesamte Jahr 2010 wird eine Unterdeckung erwartet, da die Ausgaben in der 2. Jahreshälfte erfahrungsgemäß höher sind.
Zusatzbeiträge reichen nicht aus
Die von einigen Krankenkassen erhobenen Zusatzbeiträge betragen im ersten Halbjahr 2010 insgesamt 272 Mio. Euro. Voraussichtlich werden die Zusatzbeiträge am Jahresende nicht ausreichen um die Lücke im Etat zu schließen.
Positive Entwicklung der Finanzsituation
Die endgültigen Rechnungsergebnisse 2008 in der gesetzlichen Krankenversicherung liegen vor und zeigen eine sehr positive Entwicklung auf. Die Überschüsse der Krankenkassen sind mit rund 1,43 Mrd. Euro doppelt so hoch wie noch zuletzt angenommen. Die gesetzliche Krankenversicherung ist daher deutlich besser gestärkt in den Gesundheitsfonds gestartet wie bisher angenommen.
Komplett-Entschuldung der Krankenkassen
Ein wichtiges Ziel das vor Einführung des Gesundheitsfonds erreicht werden sollte war die Komplett-Entschuldung der Krankenkassen. Im Jahr 2003 stand mehr als die Hälfte der gesetzlichen Krankenkassen mit einer Gesamtbruttoverschuldung von 8,3 Mrd. Euro in der Kreide. Das GKV-Modernisierungsgesetz von 2003 und das GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz von 2007 waren entscheidende Voraussetzungen die für die Entschuldung von der Bundesregierung geschaffen wurden.
Verbesserung der Vermögenssituation
In den vergangenen 5 Jahren (2003 bis 2008) wurden Überschüsse von insgesamt 13,2 Mrd. Euro erzielt. Die Komplettentschuldung wurde erreicht und zusätzlich wurden Finanzreserven von nunmehr 4,9 Mrd. Euro gebildet. Zusatzbeiträge sollten von daher also eigentlich kein Thema sein.
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