Was kostet eine Krankenzusatzversicherung?
Bei der Beitragsberechnung für die Zusatzversicherung verhält es sich ähnlich wie bei der Privaten Krankenversicherung. Die Höhe des Beitrages ist von den Leistungen die vereinbart werden und von der versicherten Person abhängig und individuell verschieden. Auf Grundlage von Geschlecht, Alter und Gesundheitszustand wird bei Vertragsabschluss die Beitragshöhe genau berechnet.
Je früher Sie eine Private Krankenzusatzversicherung abschließen, desto günstiger ist auch der Beitrag.
Vor dem Abschluss einer Zusatzkrankenversicherung informieren sich die privaten Krankenversicherungen über den Gesundheitszustand des Antragsstellers. Um diesen genau einschätzen zu können werden Fragen nach Krankheiten, Unfällen, Klinikaufenthalten oder Zahnbehandlungen gestellt.
Für schwere oder noch nicht verheilte Erkrankungen verlangen Versicherungsunternehmen oft einen Beitragszuschlag oder schließen gar einzelne Erkrankungen komplett vom Versicherungsschutz aus. Insbesondere dann lohnt ein Vergleich, da nicht jede Gesellschaft die Risiken beurteilt.
Die Ausgaben für die Krankenzusatzversicherung können steuerlich geltend gemacht werden. Krankenhaustagegeld und Krankengeld gelten als Vorsorgeaufwendungen und lassen sich bis zu einem gewissen Betrag als Sonderausgaben bei der Einkommenssteuererklärung absetzen. Das gleiche gilt für die Beiträge zur Pflegezusatzversicherung.
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